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    Jauchzet! Frohlocket!

    5. April 2008

     

    Die Bloglosigkeit des vergangenen Monats ist vorbei. Allerdings hatte sie gute Gründe. Wenn ich nicht gerade selbst unterwegs war, hatte ich wechselnde Besucher, die ich selbstverständlich 24 Stunden am Tag liebevoll umsorgen musste (äh…oder so ähnlich). In der Zwischenzeit habe ich viel erlebt und viele neue Eindrücke gesammelt. Daher gibt es für die Lesefaulen unter euch mit diesem Eintrag auch gleich einen Haufen neuer Fotos. So, wo fang ich bloß an…?

     

    London – I Wish I Could Go Back To College…

     

    Anfang März stand – wie angekündigt – meine Stippvisite in London / Royal Holloway an. Also flog ich frohen Mutes am 7. März in Neapel bei strömendem Regen ab. Es folgte ein wirklich seltsamer Reiseverlauf: Beide Flüge landeten 10 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit; beim Landeanflug erstrahlte der Flughafen Heathrow zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit in herrlichstem Sonnenschein; kaum war ich mit der Passkontrolle fertig, landete mit einem sanften „plopp“ mein Rucksack als erstes Stück auf dem Gepäckband; UND der Bus nach Englefield Green war pünktlich! Kurzum: Ich dachte, ich wäre im falschen Land gelandet. Entweder das, oder ich war nach 7 Monaten Italien derart abgehärtet und zynisch, dass mir sogar England effizient und organisiert vorkam.

     

    Das Wochenende an sich war – vor allem Dank meiner Ex-Mitbewohnerin Katy und der superfreundlichen Atmosphäre im Chor – total genial. Ich weiß nicht, ob’s nur daran liegt, dass ich seit Monaten in einem fremden Land lebe, aber zum ersten mal fühlte sich England nicht wie Ausland an. Es fühlte sich an, als würde ich nach Hause kommen. Das war mir bisher nur in Deutschland passiert.

    Wie gesagt wurde ich von neuen wie alten Absolute Harmony Mitgliedern mit offenen Armen aufgenommen. So begrüßte mich z.B. meine Freundin Lisa (unsere Chorleiterin) überschwänglich mit den Worten:

    -         „Weißt du schon, dass du heute Abend im Konzert ein Solo singst?“

    -         „Äh…nein?“

    -         „Ach so, naja, jetzt weißt du’s. Das haben wir gestern so beschlossen.“

    -         „Ach so. Na dann…“

    Some things never change ;)

     

    Nach besagtem Konzert folgte der traditionelle Ausruf: „To the bar!“ und es wurde viel getrunken und in nostalgischen Erinnerungen geschwelgt. Das ganze war seltsam, weil es so normal war. Während ich in der Studentenbar meinen widerlichen englischen Billig-Weißwein schlürfte, kam es mir so vor, als müsste ich Montagmorgen wieder zum Lyrikseminar.

    Die Rhoscars-Zeremonie am Sonntagabend war wie erwartet auch sehr nett und eine gute Gelegenheit, ein paar alte Kontakte wieder aufleben zu lassen. Außerdem hat der Vize-Kanzler der Uni den Emily-Oliver-Award verliehen, also durfte ich mir wahnsinnig wichtig vorkommen Wink

    Gegen Mitternacht wurden dann so langsam alle Gäste rausgeschmissen und die Hardcore-Fraktion pilgerte zu Lisa, die um 3 Uhr morgens sogar noch für uns alle gekocht hat. Naja, jedenfalls saßen wir ewig herum und haben über Gott und die Welt geredet. Nachdem ich noch rasch meine Sachen umgepackt hatte, landete ich schließlich um 5.30 Uhr im Bett. Um 7 Uhr musste ich allerdings schon wieder aufstehen, um 15 Minuten im strömenden Regen auf einen Bus zu warten (so langsam kam mir das Land dann doch wieder bekannt vor). Völlig durchnässt kam ich in Heathrow an und vernahm die Nachricht, dass die Südküste Englands gerade den schlimmsten Wintersturm seit langem erlebte, sodass 80% der Flüge gestrichen waren und der Rest verspätet war. Bei Alitalia ging natürlich spontan mal gar nix. Immerhin buchten sie mich für den folgenden Tag auf den selben Flug um und so kam ich am späten Dienstagnachmittag in Neapel an und stellte meinen Wecker für den nächsten Morgen. Der blieb praktischerweise mitten in der Nacht stehen, sodass ich spontan mal die ersten zwei Stunden verpasste. Alles in allem ein Superstart in die Woche Wink

     

    Hier ein paar Eindrücke:

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    Ja, Freunde, das war also London (in der Kurzform). Es folgte:

     

    Positano – oder: WDJG? (Where did Jesus go?!)

     

    An Ostern bekam ich Besuch von meiner lieben Bayreuther-Freundin Leonie und von meiner Mom (nachdem letztere ihren ursprünglichen Flug verpasst hatte. Aber das ist eine andere Geschichte…)

     

    Nach einer ausgiebigen Stadtführung durch Neapel („Ach komm, wir laufen nur noch schnell hier hoch und dann noch ein bisschen weiter…Hm…komisch, wo isses denn jetzt?… Ähm…vielleicht hier lang…?“) startete unser Chaos-Trio am Donnerstagmorgen Richtung Amalfiküste durch. In den folgenden vier Tagen haben wir Positano, Ravello, Amalfi und Sorrento besichtigt, endlose Fotoshootings über uns ergehen lassen und Unmengen Limoncello (und andere Likörsorten) probiert. Es war unheimlich schön, einfach mal aus der Großstadt rauszukommen, frische Luft zu atmen und sich nicht ständig sorgen um Kriminalität etc. machen zu müssen. Und vor allem war es schön, endlich mal wieder Zeit zu haben, mit Leonie über alles Mögliche zu reden. In den letzten vier Jahren haben wir uns nämlich höchstens mal drei Tage am Stück gesehen und meistens waren dann noch ein paar Stressfaktoren wie Hochzeiten oder so im Spiel. Einziger Stressfaktor an der Amalfiküste: der autistische Geisteszustand der Busfahrer, die den ganzen Tag lang auf den Serpentinenstraßen verkehren und glauben, ein beherztes Hupen vor jeder Kurve könne im Notfall eine Frontalkollision mit dem Gegenverkehr verhindern.

     

    Hier ein kurzer Einblick in die Amalfi-Küste:

     

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    Unser Ferienappartment in Positano stellte sich übrigens als wahrer Glücksgriff heraus: Das Ganze wurde von einer typischen italienischen Familie betrieben, deren zahlreiche Mitglieder nicht genug für uns tun konnten, sobald sie herausbekommen hatten, dass man sich mit uns auf Italienisch unterhalten konnte. Allein beim Frühstück ließen sie nichts unversucht, uns vollzustopfen (und meine Mutter schwärmt immer noch vom morgendlichen Kaffee). Anschließend stand die Oma den ganzen Tag lang in der Küche, um für die gesamte Familie zu kochen, es herrschte stets ein herrlicher Duft und die Kinder konnten bei jedem Gang durch die Küche etwas Essbares mitnehmen (und sahen auch ein wenig so aus Wink). Außerdem bot sich Daniela (die Mutter) mehrmals ganz selbstverständlich als unsere private Taxifahrerin an, und der Opa fragte mich irgendwann, ob ich nicht Lust hätte, mal an ein paar Sonntagen vorbeizukommen, um mit seinen Enkeln Englisch zu sprechen. Hm…also, ich weiß nicht...ob ich wirklich Lust hab, an einem Sonntag mal spontan nach Positano zu fahren, um mich mit örtlichen Köstlichkeiten vollstopfen zu lassen und meine Muttersprache zu sprechen? Da muss ich erstmal überlegen… Bin ja so ausgebucht!

     

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    Am Tag nach unserer Ankunft pilgerten wir – wie sich das für *hust* gute Katholiken *hust* gehört – abends zum Karfreitagsgottesdienst in die kleine Kirche von Positano. Eigentlich wollten wir hauptsächlich die traditionelle Prozession sehen, bei der sich die Dorfbewohner von Kopf bis Fuß in weiße Gewänder hüllen, was leider absolut Ku-Klux-Klan-mäßig aussieht. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass diese Tradition in Positano wesentlich länger existiert als radikal-konservative/geisteskranke Amerikaner, die in ihrer Freizeit Schwarze auspeitschen. Nachdem man sich also an das Meer von weißen Kapuzen gewöhnt hatte, war der Gottesdienst recht interessant – obwohl wir drei wahrscheinlich noch die aufmerksamsten Mitglieder der Gemeinde waren. Während der gesamten Predigt herrschte ein reges Kommen und Gehen, es wurde ausgiebig mit den Nachbarn getratscht und diskutiert, im Seitengang wurde nebenbei Beichte gehalten, und ständig rannten kleine Kinder in der Kirche herum, die entweder über ihre weißen Gewänder stolperten oder verzweifelt versuchten, die Gucklöcher in der Kapuze so zu arrangieren, dass sie tatsächlich sehen konnten, wo sie hinliefen. * lach*

    Meine Mom fragte mich irgendwann:

    „Sag mal, ist das normal, dass die ununterbrochen reden??“

    „Mum, das sind Italiener. Wenn die nicht reden, fallen sie tot um. Und wenn die sich schon in der Kirche so verhalten, dann stell dir jetzt bitte mal eine meiner Unterrichtsstunden vor…“

    Aber zurück zum Gottesdienst: Nachdem ich versucht hatte, mir das Vater Unser auf Italienisch einzuprägen, folgte der wohl spannendste Teil: Vier römische Legionäre trugen eine Bahre und eine Leiter in die Kirche. Sie reichten dem Pfarrer einen Holzhammer, woraufhin dieser die Leiter hinaufstieg und der lebensgroßen hölzernen Jesusfigur die Nägel aus Händen und Füßen schlug, und ihn schließlich vom Kreuz auf die Bahre hinabließ. Obwohl man darüber streiten könnte, ob die Ostergeschichte so wörtlich umgesetzt werden sollte, muss ich doch festhalten, dass es in der Kirche auf einmal sehr still wurde und dass ich mir in dem Moment das Leiden Christi sehr viel besser vorstellen konnte. Das Ganze ist mir irgendwie doch recht nah gegangen. Schließlich wurde Jesus in einer feierlichen Prozession aus der Kirche getragen – und ward nie wieder gesehen. Ehrlich: Nachdem sich die riesige Menschtraube am Eingang endlich aufgelöst hatte, haben wir überall nach Jesus und dem Rest der Prozession gesucht und sie waren nirgends zu finden.

     

    Am Montag traten wir dann die Rückreise nach Neapel an. Kaum 5 Minuten wieder zurück in der pulsierenden Golfmetropole wurde mir auch schon das Portemonnaie geklaut. Wir wissen immer noch nicht genau wie, aber es muss gewesen sein, als wir auf die Metro gewartet haben. Portemonnaie in der Tasche. Hand auf der Tasche. Fazit: äußerst talentierter Taschendieb. Grrrr! Immerhin hat er mir weder das Handy, noch die Digitalkamera, noch den iPod geklaut. Warnung an alle potenziellen Diebe da draußen: Sollte mir jemals irgendwer den iPod klauen, hätte ich keine Hemmungen, diese Person auf grausamste Weise umzubringen.

    Nun ja, so hat der Dieb am Ende folgendes erbeutet:

    -         2 Bankkarten (mittlerweile gesperrt)

    -         1 Führerschein (mit superhässlichem Foto. – You’re welcome!)

    -         1 Krankenkassenkarte

    -         1 Jugendherbergskarte

    -         1 Trenitalia Studentenrabattkarte

    -         1 fast abgelaufene Metro-Monatskarte

    -         meine deutsche SIM-Karte

    -         diverse Adressen, Telefonnummern und ganz viele Fotos von meinen Liebsten Sad

     

    Obwohl das Ganze natürlich extrem ärgerlich ist, hätte es durchaus schlimmer kommen können. Z.B. konnte meine Mom kurzerhand Bargeld abheben, um es mir zu leihen, und kurz nach ihrer Rückkehr nach Deutschland hat sie der Bank Feuer unterm Hintern gemacht, sodass ich seit heute eine neue EC-Karte in Händen halte. Thank you, Mum!

     

    Nun ja, am Mittwoch musste dann auch Leonie schließlich wieder abreisen. *schnief* Ich hoffe aber, dass ich sie möglichst bald in Mainz besuchen kann.

     

    Noch ein paar Sätze zum Wetter: Obwohl es über Ostern an der Amalfiküste recht durchwachsen war, sind wir nur einmal tatsächlich nass geworden. In Neapel hat es derweil angeblich fünf Tage lang durchgeregnet. Also hätten wir durchaus schlechtere Osterpläne schmieden können. Z.B. zur Ostermesse nach Rom zu fahren. Hat irgendwer die Fernsehbilder davon gesehen? *prust* Na, ein bisschen Schadenfreude wird ja wohl noch erlaubt sein Wink

     

    Daaaaaaay Tripper…one-way ticket, yeah!

     

    Kaum zwei Tage nach Leonies Abreise rollte schon die nächste Besucherwelle in der Form meiner englischen Uni-Freunde Emma und Fiona ins Haus. Und – oh Wunder! – das Wetter klarte endlich, endlich auf. Hallelujah! Nach Monaten des Regens kam endlich der strahlende Sonnenschein meiner Anfangszeit in Neapel wieder und mir wurde auf einmal klar, wie sehr ich in den letzten Monaten in Depressionen versunken war. Ganz ehrlich: Es gibt keinen deprimierenderen Ort als Neapel im Regen.

    An diesem Wochenende zeigte sich die Golfregion wirklich von ihrer besten Seite, sodass wir am Samstag einen wunderschönen Tag auf Capri verbringen konnten (wo übrigens die Touristensaison begonnen hat. Sprich: überall Deutsche in weißen Socken und gepfefferte Preise. Einfache Überfahrt per Tragflügelboot = 16€! *schluck* Zurück ging’s dann mit der Fähre: annehmbare 7,30€.).

     

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    Am Sonntag quälten wir uns dann zu unchristlicher Stunde aus dem Bett (sogar noch durch die Zeitumstellung verschlimmert!), damit meine beiden Geschichtswissenschaftler-Freundinnen sich vor ihrer Abreise noch in Pompeji austoben konnten. Dort holte ich mir übrigens den ersten leichten Sonnenbrand des Jahres. *strahl*

    Auf dass noch möglichst viele folgen mögen…

     

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    Was war sonst noch?

     

                Ich glaube, ich hatte bereits im letzten Blogeintrag erwähnt, dass die Zahl meiner Privatschüler auf einmal exponentiell gestiegen ist. Mittlerweile gebe ich fünf Privatstunden die Woche und das Alter meiner Schüler reicht von 5-17 Jahren. D.h. während die Jüngste gerade lesen und zählen lernt, versuche ich dem Ältesten den Unterschied zwischen Present Perfect und Simple Past einzubläuen. Nicht genug damit, dass ich die ganze Woche durch Neapel hetze, nein, ich werde langsam aber sicher zur Supernanny und meine Schultasche verwandelt sich immer mehr in eine magische Mary-Poppins-Tasche. Mittlerweile lässt sich Folgendes darin finden:

     

    -         2 Schaumstoffalphabete zum Ausstechen (ein kleines, und eins im Fußboden verdeckenden Großformat – damit ich mit meinen Schülern Alphabet-Twister spielen kann)

    -         1 Malblock + 1 Packung Buntstifte

    -         1 Würfel

    -         Knete in diversen Farben

    -         1 Schere, 1 Klebstift

    -         jeweils 1 Satz Memory-Spielkarten für: Kleidung, Körperteile, Früchte, Gemüse, wilde Tiere und Bauernhoftiere

    -         1 Alphabet-UNO-Kartenspiel (aus eigener Herstellung. Dazu später mehr.)

    -         Wandkarten von Großbritannien, London und New York

    -         Bilder von Lenin, Stalin und Trotzki (für meine Stunden über Animal Farm)

    -         Filmposter für Titanic, Der Pate und Hairspray (für meine lieben Achtklässler)

     

    … Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

    Besonders stolz bin ich – wie gesagt – auf die UNO-Alphabet-Karten, für die ich erst die Internetvorlage illegal auf dem Schulfarbdrucker ausgedruckt habe und dann jede einzelne Karte auf ein Metro-Ticket geklebt habe. D.h. ich habe jetzt ein ca. 120 Karten umfassendes Spiel, mit dem man nicht nur Farben und Buchstaben, sondern alles Mögliche üben kann (z.B. musste sich mein armer 12-Jähriger letztens für jede Karte, die er spielen wollte, ein englisches Adjektiv überlegen).

     - Okay, okay, ich hör schon auf. Es ist mir durchaus bewusst, dass sich der Otto-Normal-Blogleser nicht so sehr für pädagogisches Spielzeug begeistern kann wie ich.

    Der langen Rede kurzer Sinn: Fünf Extrastunden pro Woche (plus Vorbereitung, plus Trinity-Stunden) bedeuten zwar extra Stress, dafür komme ich aber jetzt ein bisschen besser über die Runden und die Woche geht extrem schnell rum. – A propos: nur noch neun Wochen Schule, dann ist mein Jahr in Neapel vorbei. Der Countdown läuft. Kaum zu fassen…

     

    Und hier die neuesten Highlights aus Emmys Unterricht:

     

    Szenario 1:

     

    Wir lernen was über Australien und üben gleichzeitig das Present Perfect.

    Aufgabe: Imagine you have been in Australia for 6 months. Write me an email telling me about everything you’ve done.

    Resultat: Mit den neuen Vokabeln kommen alle gut klar. Ebenso mit dem Present Perfect.

    Das schwierigste an dieser Aufgabe: den Namen der Englisch-Assistentin korrekt zu schreiben.

    Mein persönlicher Favorit (beim zufälligen Rundgang entdeckt): „Dear Hamely…“

     

    Szenario 2:

     

    Wir üben 2nd Conditional und den Gebrauch des Subjunktiv im Englischen („If I were you“ etc.).

    Aufgabe: Work with a partner. If your partner were an animal (etc.), what would he/she be?

    Resultat: Die Jungs in der letzten Reihe melden sich am Ende der Stunde und sagen:

    „Emily (Hamely?), we did you!“

    „Oh, really?“ (Oh, help!)

     

    Hier ihre Liste:

    If Emily were an animal, she would be a fox. (Soso…)

    If Emily were a car, she would be a Fiat 500. (Ach komm! So klein bin ich wirklich nicht!)

    If Emily were a piece of furniture, she would be a door. (Das Tor zu einer anderen Kultur. Klar. Das bin ich. *schulterklopf*)

    If Emily were a fruit, she would be an orange. (Damit kann ich leben.)

    If Emily were a drink, she would be coffee. (Espresso ohne Zucker, wie sich bei genauer Nachfrage herausstellte.)

    If Emily were a film, she would be „Titanic“. (Die Katastrophen-Metaphorik widerstrebt mir etwas…)

    If Emily were an item of clothing, she would be a boot with the Union Jack on it. (Mann, was seid ihr kreativ, Kinder…)

     

    Szenario 3:

     

    Wir reden über Kinofilme. Unter anderem über Titanic, Der Pate und Hairspray.

    Emmy: „So…what kind of film is Titanic?“

    Kooperativer Schüler Nr. 1: „Titanic is a… drama? A romantic film?“

    Emmy: „Yes, you can say that. Very good. What kind of film is The Godfather?“

    Kooperativer Schüler Nr. 2: „It’s a Mafia-Film.“

    Emmy: „Yes, or we could call it a gangster film. It’s certainly a violent film. Now…what kind of film is Hairspray?“

    Alle Jungs in der Klasse: „A GAY FILM!!!“

    Emmy (prustet fast ihren Kaffee über den Lehrertisch): „Erm…and what’s gay about it?“

    Jungs: „Only girls watch it!“

     

    Äh…Logik? …All girls are gay?

    Fazit: Manchmal wünsche ich mir, die Welt wäre tatsächlich so, wie sie sich meine lieben Achtklässler vorstellen… Wink

     

    In diesem Sinne wünsche ich euch einen herrlichen April. Mal schauen, ob ich irgendwann in diesem Monat noch mal zum Bloggen komme. Für alle, die sich bis hierhin vorgekämpft haben, folgt hier ein Video, das mir Marion vor einer Weile hat zukommen lassen. Titel: „Europe vs. Italy“ – Viel Spaß dabei!

     

      http://tcc.itc.it/people/rocchi/fun/europe.html

     

    P.S.: Das Beste ganz zum Schluss: Ich habe eine Zusage der Uni Birmingham für meinen Masterstudiengang! Yay! Das heißt, ab September studiere ich am Shakespeare Institute im malerischen Stratford-upon-Avon und darf mich dann nach einem Jahr hoffentlich „Master of Shakespeare Studies“ schimpfen. Der Himmel weiß, wozu das gut sein mag…